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14.07.2017

Rückblick 1. Saisonhälfte

Ostthüringentour Jedermann - 30.04.2017
Ein Blick auf die knapp 90 Anmeldungen für das Rennen in Thüringen - ...nein da braucht man wirklich nicht zu starten. Für Training und Wettkampferfahrung aber gerade gut genug gings über die 15 Runden a 4,8 km. Glück für Blechi in der ersten Runde nicht gleich zu Saisonbeginn nach 3km auf dem Asphalt zu liegen. Nur eine Vollbremsung wegen umherfliegender Fahrer und Räder verhinderte einen Sturz, jedoch war das Hauptfeld durch diese Aktion auf und davon. In einer Verfolgergruppe wurde das Trainings-Rennen wenigsten ordentlich zu Ende gebracht.
72 Wettkampfkilometer und Platz 55/15. AK rundeten die Trainingseinheit ab.



Maienpreis Ebersbach - 01.05.2017
Einen Tag später lief es schon etwas besser. Beim alljährlichen Silo-Treff in Beiersdorf standen 80km an. Das Ziel mit dem Hauptfeld anzukommen wurde erreicht, auch wenn wie jedes Jahr die Luft am Zielanstieg etwas ausging. Platz 6 von 22 Ü40ern war gingr unterm Strich in Ordnung.



Lausitzer Blütenlauf - 07.05.2017
Etwas mehr Hoffnung setzte der Blechi beim Start beim Kamenzer Blütenlauf. Irgendwie lief es aber nicht so wie es sein sollte und der Blechi verlor in der dritten der vier Runden den Anschluss an die ersten Fahrer. In einer Verfolgergruppe wurde das Rennen mehr oder weniger "erholsam" zu Ende gefahren. Mehr als Platz 14 von 50 Fahrern (7. AK) sprang jedoch auch nicht heraus.



Neuseenclassics - 21.05.2017
Nach 14 Tagen Pause endlich mal ein Flachrennen...Sprintdisatnz über 40 km, vom Messegelände aus einmal um den Störmthaler See. Weit vorn im Feld einsortiert fuhr der Blechi konzentriert und erwartungsvoll duch das Neusseenland. Bis zum letzten Dorf vorm Störmthaler See war noch eine größere Gruppe zusammen, die sich aber nach und nach durch Ausscheidungsfahren verkleinern sollte. Am einzigen, jedoch kurzen 16%-Anstieg am Störmthaler See war die Gruppe auf ca. 20 Fahrer geschrumpft. Blechi kam den Anstieg als 5. hoch, jedoch waren vier Fahrer schneller oben und hatten ein Loch gerissen. Zunächst versuchte Blechi allein das Loch zuzufahren, nahm dann doch Hilfe von hinten in Anspruch. Fast 10 km am Anschlag fahrend dauerte es, ehe Blechi's Gruppe die vier da vorn endlich stellen konnte. Leider hatte das die Körner gekostet, die am Ende fehlen sollten. Zwei Kilomter vorm Ziel setzten sich dann drei Fahrer ab, die später den Sieg unter sich ausmachten. Um mitzugehen fehlte Blechi im entscheidenden Moment leider die Kraft.
Schliesslich wurde es der 6. Gesamtrang, jedoch Platz 1 in der AK-Wertung...!



Erzgebirgsrennen Markersbach - 29.05.2017
Ende Mai gibt es immer den Ausflug mit dem Crosser in die Wälder um Markersgreek. 150 Starter über die 28km standen am Start. Blechi ging in diesem Jahr das Rennen etwas ruhiger an, um nicht wie in den vergangen Jahren "blau" am Oberbecken anzukommen. Klappte ganz gut, ein passendes Hinterrad wurde gefunden, um halbwegs angenehm den ersten Anstieg zu meistern. Die weiteren Höhenmeter bis zum höchsten Punkt liefen auch relativ gut, sodass nicht viel Plätze verlorengingen, ehe die Aufholjagd ins Tal beginnen konnte. Drei Kreuze jedes Jahr, wenn der Abzweig kurz vorm Fichtelgerg erreicht wird und das Crosser endlich seine Vorteile ausspielen kann. In der Talfahrt konnten dann noch eineige MTBs zurückgelassen werden. Mit etwas größerem Vorsprung nach hinten konnte auch der Zielanstieg angnehm hochgestrampelt werden...17. Gesamt und ein undankbarer 4. Platz in der AK-Wertung...



Rund um das Muldental - 19.06.2017
Die alljährliche Kampf mit dem Gänseberg in Grimma ging in eine Neuauflage. Gleich beim Start wollte ein alte bekannte Märchenfigurvergangener Tage den Blechi vom Rad holen. Mit etwas Glück konnte sein Vorhaben gerade noch ausmanövriert werden. Das Positive am Rennen war, dass Blechi viermal den Gänseberg überquerte ohne aus dem Hauptfeld zu purzeln...das gab es bisher nur einmal an gleicher Stelle. Platz 17 von 41 Startern war wenigsten eine bessere Platzierung als im Vorjahr an gleicher Stelle.



Schleizer Dreieck Jedermann - 25.06.2017
Es sollte nicht passieren, aber wie im Vorjahr verlor der Blechi auf der 47km-Runde durch eigene Dämlichkeit den Anschluss an die Spitzengruppe. Wiederholt musste sich mit der Verfolgergruppe begnügt werden. Novum in Schleiz war eine veränderte Streckenführung, die das Rennen aufgrund mehrer Höhehnmeter eine ganze Ecke härter machte, an der manch einer ganz schön zu knaupeln hatte. Blechi gewann noch den Sprint aus der Verfolgergruppe uns sicherte sich damit Gesamtrang 11 und Platz 3 in der AK-Wertung...



Kriterium Alttröglitz - 02.07.2017
Nichts zu holen an diesem Tag in der Elsteraue. Beim Kriterium über 30km waren an dem Tag einfach zu viele schnelle Leute am Start, sodass bei keiner Sprintwertung gepunktet werden konnte. Ein nichtsagender Platz 14 über die 30km, jedoch ein anschliessendes schönes Ausrollen über Land Richtung Burgstädt retteten den Tag.
Wieder mal nach dem GAGA-Veranstaltung...Hauptsache Gut Aussehen und Gesund Ankommen... ;-)



Rund um die Landeskrone - 09.07.2017
Nach 2014 wieder mal ein Ausflug nach Randpolen zum Lausitzcup. Die hügelige Strecke lag dem Blechi noch nie, aber mal sehn, wie's nach drei Jahren Abstinenz hier lief. Blechi gab sich redlich Mühe, auch wenn die Beine am Anfang noch nicht so wollten wie sie sollten. Eine anderthalbe Runde konnte Blechi das hohe Tempo mitgehen, ehe es dann zuviel wurde. Nach einer dreiviertel Runde Alleinfahrt, einer Vollbremsung und einem beinah umgefahren Verkehrspolizisten kam dann endlich eine Gruppe von hinten. Mit zunehmenden Kilomtern lief es immer besser, sodass sich Blechi sogar nochmal aus der Gruppe lösen konnte und auch nicht langsamer war, als das Hauptfeld der DM der Senioren. Einer der Wettkampfkommisärs-Idioten teilte mir aus seinem Wagen mit, dass Blechi da hinten dran am Feld der DM nicht fahren darf. Er entgegnete nur, dass er nur überholen möchte, aber nicht vorbeikomme ...Blödmann....!
Nach 72 km war's dann auch vollbracht und Blechi hatte als 13. der 22 Ü40er auch Feierabend.

16.07.2016

Stauseetriathlon Schönheide

Das See-Ungeheuer von Carolagrün

Lasset die Spiele beginnen - Wie schnell doch ein Jahr rum ist...und der alljährliche Triathlon-Spass in Schönheide stand an.

Blechi's Hoffnungen auf schlechtes Wetter und vielleicht einen Duathlon erfüllten sich leider wieder nicht und das Ganze war leider wieder mit Schwimmen verbunden.

Das letzte Schwimm-Training ist genau ein Jahr her und fand an gleicher Stelle statt. Grausame 200 Meter durch die 18 Grad kalte Plörre lagen wieder vor Blechi.

Herr Patsche beim Anbaden
Herr Patsche durfte dieses Mal dieses Jahr auch mit nach Schönheide und fand das mit den 18 Grad gar nicht so schlimm...er war der erste, der sichtlich vergnügt im Wasser war. Kurze Zeit später musste dann notgedrungen auch sein Herrchen ins kalte Nass...da krempelt's doch einem die Fußnägel hoch bei der Kälte...!

200 Meter sind immer so unheimlich lang für Nichtschwimmer... Dreimal Wasser geschluckt und fast verreckt dabei, das Ufer kommt nicht näher...schlimm, schlimm... Dieses Jahr war es aber auch...die Beine wollten irgendwie gar nicht mehr. Herr Patsche war indessen sehr unruhig am Ufer und schaute seinem Herrchen nach. Er wäre am liebsten hinterher...wenn der nur gewußt hätte...

Thermometer in Lebensgröße
Beim Raussteigen aus dem Wasser überkam Blechi das Gefühl, dass er keine Beine mehr unten dran hatte, weil das See-Ungeheuer von Crolagrün ihm anscheinend beide glatt abgebissen hatte. Erstmal Blick nach unten...alles noch dran, auch wenn es sich nicht so anfühlte.

Laufen ging heuer trotzdem schlecht bis gar nicht...jetzt hieß es erstmal: nur nicht umfallen...wirklich beschissen geschwommen und nun  Richtung Bike getaumelt und wieder Zeit verloren. Die besseren Schwimmer waren wie jedes Jahr schon wieder längst Richtung Tal verschwunden. Ist immer so deprimierend, wenn man mitten im See ist und andere gerade aus dem Wasser steigen...

Nun hieß es strampeln und soviel Zeit gut machen wie möglich. Nach 300 Metern biegt der Blechi dann auch noch dämlicherweise mit dem Rad in den falschen Abzweig ein und steht mit großem Gang in einer Kuhle vor irgendwelchen Gartenlauben in Carolagrün...manchmal wie verhext...

Nachdem Blechi endlich wieder kleinen Gang drin, gedreht hatte und wieder oben auf der Strasse war, war wieder ne halbe bis dreiviertel Minute um...Mann, Mann, Mann sowas von dämlich...
Die restlichen Kilometer wurden dann auf dem Gestreuten absolviert und Blechi erreichte kurz hinter den ersten zwei Jungspunden das Stadion zur Laufeinheit.

Der Lapsus mit dem Rad kostete schließlich am Ende den Sieg, da der Erste und Zweite auch nicht wesentlich schneller gelaufen sind aber leider eben etwas Vorsprung hatten. So blieb eben in diesem Jahr Platz 3 und die Hoffnung, daß Blechi endlich mal Schwimmen lernt und eines Tages mal den Kampf mit dem See-Ungeheuer gewinnt...die Hoffmung stirbt ja bekanntlich zuletzt...


11.07.2016

2. Run & Bike

Einmal ins Dachgeschoß bitte...

Einmal im Jahr sollte man doch mal das Dorf hochfahren. Wenn es sich dabei jedoch um die steilste Strasse des Erzgebirges handelt ist das eher mit Zähneknirschen anstatt mit Luftsprüngen verbunden. Zum zweiten Mal lud der Läuferbund Schwarzenberg zum kurzen  Lauf- und Bike-Event. Neu in diesem Jahr war, dass auch Inliner under Rollerskifahrer sich die Kante geben konnten. Blechi kramte dieses Jahr mal das MTB hervor, da es aus Erfahrung des vergangenen Jahres die letzten 300 Meter übersetzungstechnisch ganz schön an die Substanz gehen.

Zusammen mit Ronn ging's am Morgen gemütlich über Beierfeld, Sachsenfeld und Neuwelt an den Start. Dort trafen wir noch Marco und so war die Pfannestieler Bike-Fraktion fast komplett vertreten. Nach gefühlten 10 mal Pinkeln war der Wein vom Vorabend und der morgentliche Kaffe dann auch Geschichte und es konnte losgehn. Die Läufer bekamen heuer eine Minute Vorsprung vor den 30 Radfahrern , sodass das Gedrängel am Start nicht so groß ist.

Und los ging's...Blechi hatte wieder so seine Probleme beim MTB in die Klicks zu kommen...grrrr....Ehe er dann endlich drin war, waren die ersten schon 50 Meter weit fort. Aber egal, für Nichtbergfahrer geht es hier nur um's Obenankommen. So, nun erstmal ein angenehmes Tempo finden, um die erste Steilpassage am Teufelstein zu überstehen. Mann ging das heut schwer! Marco fuhr auch schon 20 Meter vor mir. kam auch vorerst nicht an ihn ran, hatte aber zumindest mit ihm einen Fixpunkt vor Augen, den ich nicht verlieren wollte. Nur nicht überziehn, hier rächt sich zu schnelles Tempo mit jedem Meter, den es gen Ziel geht.

Nach dem ersten Teilstück war Blechi endlich zu Marco aufgefahren und er zog ihn erstmal durch's Flachstück, wenn man das überhaupt so nennen darf. Am wieder steiler werdenden Oberdorf  fiel bei ihm dann die Leistung deutlich ab und Blechi fuhr weiter konstant sein Tempo Richtung letztes Stockwerk. Das steile Oberdorf war zwar wie immer unangenehm, jedoch war es deutlich angenehmer mit geringer MTB-Übersetzung zu fahren als im Vorjahr mit dem Rennrad. Das bekamen auch einige andere zu spüren, die weiter unten überdreht hatten und im Oberdorf nun zu verrecken drohten. Kurz vor dem Ziel musste Blechi dann nochmal aus dem Sattel, da so ein kleiner Zwerg frecherweise versuchte den alten Mann zu überholen...Nix da junger Mann...!

Nach 17:59 min dann endlich als 22. oben angekommen. Naja, das Fahren war dieses Jahr angenehmer, jedoch war der Blechi mit 15:20 min im Vorjahr bedeutend schneller. Dafür wurde aber in diesem Jahr mit der beschissenen Zeit sogar die AK-Wertung gewonnen, da der Blechi wenigstens der Schnellste der vier Ü40er war...na gugg mal einer an...hui...!
Die verpuffte Energie wurde umgehend in Form von Steak und Radler am Spiegelwald wieder zugeführt, so daß am Ende wieder alles gut war... :-)

19.06.2016

Rund um das Muldental

Nicht ganz schlecht...

Mit dem Start beim preiswerten Muldentalrennen wurde der teure Start bei den Neuseenclassics umgangen. Freunde werden sie wohl nie, der Gänseberg in Grimma und Blechi. Aber irgendwie müssen ja auch mal paar Rennkilometer her.

Anders als in den Vorjahren lief es nicht ganz so schlecht. Traditionell wurde von Blechi in der zweiten Runde wieder mal nach der Erstbesteigung des Gänseberges der Anschluss an die Spitzengruppe verpasst. In der Verfolgergruppe wurde jedoch auch gut Tempo gebolzt und so kam es überraschend in der dritten Runde zum erneuten Zusammenschluss mit der Spitzengruppe, da die anscheinend etwas bummelte.

Was jedoch nicht lange währte, weil ja der Gänseberg ausgangs der letzten Runde immer noch an der selben Stelle stand. Erneut zerriss das Feld und Blechi war bei der Verfolgung wieder mit von der Partie. Aus dieser Gruppe heraus ging Blechi gegen Ende des Rennens wenigstens noch als Zweiter hervor. Insgesamt gesehen lief es im Vergleich zur Vorwoche formtechnisch etwas besser, mit Platz 27 von 45 Startern zumindest bedeutend besser wie im vergangenen Jahr an gleicher Stelle. Hinter vorgehaltener Hand sprach der Blechi sogar davon, dass das Fahren heute hier etwas Spass gemacht hat...hat in diesem verkorkstem Jahr schon Seltenheitswert...!


12.06.2016

Rund um Großwaltersdorf

Schnell vergessen...

Im Märchenland und Königreich der Schneekönigin gab's in diesem Jahr nicht viel zu holen. Nur 17 Fahrer hatten sich an den Start verirrt. Sechs mal rund um die LPG in Waltersdorf waren am heutigen Tag leider zwei zuviel für Blechi. Bis zur vierten Runde hielt der Motor ganz gut mit, ehe einige PS fehlten, um an der ersten Gruppe dran zu bleiben.
So blieb nach dem kurzen Auftritt Platz 13 und zwei Stück Erdbeertorte...Guten Appetit...!



05.06.2016

Schleizer Dreieck Jedermann 2016


Elfmeter vergeigt...

Nach dem Wald-Rendevous der Vorwoche ging's eine Woche später auf die älteste Naturrennstrecke Deutschlands nach Schleiz. 125 potentietelle Gegner standen am Start der 46km-Strecke. Blechi überstand den ersten Anstieg auf der eigentlichen Rennstrecke ganz gut und ordnete sich ziemlich weit vorn ein, was noch von Vorteil im weiteren Rennverlauf sein sollte. In der ersten engen Wald-Abfahrt reihte sich am Wegesrand ein Unheil an das andere. Auf der Mittel- und Langdistanz waren einige Fahrer von der Strecke abgekommen und mit den Rettungskräften sah es ein wenig nach "Schlachtfeld" aus.

Zum Glück blieb Blechi's Gruppe von so etwas verschont und es konnte ein größeres Feld in den ersten Anstieg gehen. Inmitten des Anstiegs dann ein Geschrei, Klimpern und dann das bekannte Krachen, wenn Carbon und Alu dem Asphalt sehr nahe kommt. Ein Blick nach hinten und das halbe Feld lag am Boden. Der nächste Blick rundum und Blechi war inmitten der Spitzengruppe, die nur noch aus zwölf Fahrern bestand. Nach hinten baute sich ein anständiger Vorsprung auf...Klasse dachte sich der Blechi, so einen Elfmeter bekommt man auch nicht alle Tage.

Nach 20 Kilometern vergeigte er dann leider diesen, weil er an einem Anstieg aus bis heute unerklärlichen Gründen mal etwas rausnahm und sich nach hinten fallen ließ. Ergebnis war am höchsten Punkt, daß er die Lücke nach vorn nicht mehr schließen konnte. So ähnlich ging es Patrick vom Team Thüringer Energienetze, der der neue Mitstreiter für die kommenden Kilometer werden sollte. 

Zu zweit ging's die nächsten 15 Kilometer durch Thüringen. Wenigstens den Abstand nach hinten halten war nun das Ziel. Patrick hielt auch schön mit rein. Leider war der Kollege vom Energieteam aus Thüringen anscheinend nicht richtig geladen, da 10 km vor dem Ziel sein Akku piepste und er zu verstehen gab, dass er leer sei. Nun gut, die letzten 10 km hatte der Blechi dann eben keinen elektrischenWindschatten mehr, musste auch gehen.

Die große Chance wieder ziemlich weit vorn zu landen wurde leider vergeben, was blieb war Gesamtrang 10 und der 2. Platz in der Altersklasse. Vielleicht war es auch schon der diesjährige Lichtblick, wer weiss ob Blechi in dieser besch... Saison noch einmal soweit oben steht... ;-/





29.05.2016

18. Erzgebirgsradrennen

Zu Besuch beim Waldschratt

Am sonnigen Sonntagmorgen  hatten  sich wieder eine Menge Waldschratts in Markerscreek eingefunden, um vom Unterbecken aus den Fichtelberg zu erobern. Durch den Wald ist's kürzer als zu Fuß, dachte sich auch der Blechi und nahm erneut aus Alters- und Fitnessgründen die "kleine" Hundsmarterrunde under die Stollen. Blechi's Crosser jubelte auch wieder mal das Tageslicht zu sehen.

Wie im Vorjahr harderte Blechi wieder mit dem Anstieg zum Oberbecken. Der wollte wieder mal kein Ende nehmen. Dauert eben  immer 'ne Weile die 80 Kilo nach oben zuwuchten...Oben angekommen wurde erstmal nach Luft gerungen und verscucht den Anschluss an die Gruppe ein paar Meter vorauss zu schaffen. Klappte aber erst am folgenden Anstieg, wenn auch immer nur als Schlußlicht.

Irgendwie kommt der Blechi dieses Jahr nicht aus dem Knick...woran's liegt...keine Ahnung, wahrscheinlich eine Altersseuche.

So wurde der höchste Punkt der Strecke händeringend herbeigesehnt. Von nun an macht die Strecke so richtig Spass, da's fast nur noch bergab geht...Time for Crosser - Zeit noch paar MTBler im freien Fall einzuholen. Klappt jedes Jahr und so wurden noch eine Reihe solcher Waldschratts eingeholt. Am Ende etwas langsamer als im Vorjahr (man(n) wird eben älter), Platz 36 gesamt und 8. in der AK-Wertung...auch etwas schlechter als im Vorjahr. Lag aber anscheinend daran, dass das Rennen dieses Jahr allgemein schneller war als im letzten.

Nachdem Blechi im  Ziel schnell ein Bier gekrallt hatte, machte er sich auf, die paar Meter zurück zur Fotografin seines Herzens zu radeln. Die stand noch am Zielanstieg und um zu ihr zu gelangen musste nur noch die Strasse überquert werden. Hat der Blechi auch gemacht...und dann ging's ab. Was erlauben Strunz...? Blechi geriet an den ABVer vom Zielberg, der zufälligerweise am selbigen Morgen anscheinend vom Fisch bespuckt war. Der Hirni schien nicht mehr ganz bei Trost zu sein. Der Zwerg erwuchs zu dreifacher Größe und tanzte herum wie Rumpelstielzchen, weil er meinte, der Blechi hätte "seine" Fahrer gefährdet und die Strasse zu langsam und kurz vor den herannahenden Fahrern überquert. Blechi erklärte dem Specht, dass es hier noch keinen gegeben hat, der die 15% mit 40 km/h hochgekommen sei. Der Zwerg fing an noch mehr Müll zu labern, dass es sich schon garnicht mehr lohnte hinzuhören. Ist doch immer wieder interesssant, mit welchen Prblemen sich andere Menschen so rumschlagen müssen.

Alles in allem war das mit dem Wetter heut hier Glückssache für Teilnehmer und Veranstalter, wenn man bedenkt, wie die Veranstaltung hier ausgegangen wäre, wenn das vom Himmel gekommen wäre, was nur paar Kilometer weiter inmitten eines sonnigen Frühlingstages in Eierstock erhebliches Chaos verursachte.

08.05.2016

Jedermannrennen - LVM Reinsdorf 2016

Gähn-Einlage in Reinsdorf zur LVM

Eigentlich wollte Blechi am Muttertag mal seinen Einstand bei "Rund um Kiebitz" geben, doch leider fand das Rennen nicht statt. So gab es erst eine Sightseeing-Tour durch Mittelsachsen und ein Mittagessen bei Schwiegermutti. So trat man nachmittags und vollem Bauch Zähne knirschend in Reinsdorf beim Jedermann-Rennen der Landesverbandsmeisterschaften an. Die Sonne knallte mächtig auf den Planet herab...fast schon zu warm...
 
14 Uhr sollte es losgehen und 8 Runden a 4,5 km sollten es sein. Doch es kam alles anders. Die Jedermänner warteten sich die Beine in den Bauch, da erst die Frauen zu Ende fahren sollten, dann die Elite starten sollte. Im Elite-Rennen kam es dann noch zum Eklat, als ein Jury-Fahrzeug das halbe Feld abräumte, nachdem es am Vormittag schon mal einen Fahrer vom Rad geholt hatte. Es folgte ein Rennabbruch, hitzige Diskussionen und die Zeit verging. Schliesslich und endlich sollte das Elite-Rennen neu gestartet werden. Jedoch streikten nun alle Fahrer und es gab deshalb in diesem Jahr keinen Landesverbandsmeister. 

Inzwischen war schon eine Stunde vergangen und Blechi auf der Wiese und in der Sonne liegend fast eingepennt. Von Lust auf Radfahren fehlte mittlerweile jede Spur. Gegen drei wurde dann doch schon das Jedermannrennen gestartet, jedoch jetzt nur noch über 6 Runden. Nach einer anderthalben Stunde warten und 25 Euro Startgebühr...sehr hochachtungsvoll vom Veranstalter...!
So wie der Blechi auf der Wiese lag, ist er dann auch gefahren - gleich in der ersten Runde auf einem Flachstück den Anschluss an die Spitzengruppe verschlafen... So wurde der Rest des Rennens zuerst in einer Dreiergruppe, dann zu zweit zu Ende gefahren. - 7. Platz von 15 Fahrern... Fazit des Tages: Blechi hat teilgenommen und wird mit seinem diesjährigen Mittelmaß wenigstens versetzt... ;-)

05.05.2016

23. Maienpreis Ebersbach

Alles Mist...

Fünf Tage nach der Tiefschlaffahrt in Kamenz der zweite Renneinsatz in 2016 zu Himmelfahrt. Bis in den Himmel ging's nicht, aber zum Maienpreis in Ebersbach hat's dann doch noch gereicht.
Am Beiersdorfer Silo angekommen, konnte sich der Blechi auch inmitten dessen rennfertig machen...Hurra, man kommt ja auch sehr selten in den Genuss, sich inmitten von stinkendem Mist umzuziehen...


Auf ging's mit den anderen älteren Genossen in die zehn Runden a 8 Kilometer. So ganz scheint der Winterschlaf doch noch nicht überwunden, da Blechi wieder mal nicht mitbekam, dass sich inmitten des Rennens drei Fahrer vom Feld abgesetzt hatten. Zumindest bekam er noch den Freizeitkasper mit, der ohne Startnummer fahrend plötzlich von hinten kam und sich an die Spitze des Feldes setzte. Irgend ein Oldie fand das gar nicht lustig und schickte ihn von dannen. 

Das Podest war durch die drei enteilten Fahrer eh schon Geschichte, jedoch hielt sich Blechi heut wenigstens  im Peleton und lag eingangs der letzten Kurve sogar auf Platz 4. Der Zielanstieg kam dem Pfannenstieler wieder mal entgegengepurzelt und er sah die 500 Meter bis zum Ziel wieder mal diesen und jenen an sich vorbeiflattern. 

So blieb am Ende auf der Himmelsfahrt Rang 12. So ging das Rennen mit Mist los und endete auch mit diesem...

01.05.2016

Lausitzer Blütenlauf


Blechi noch im Winterschlaf...

Nach sechs Monaten Winterpause endlich Start in die Radsaison 2016. Eigentlich sollte das schon eine Woche eher in zur Ostthüringentour sein, aber 1 Grad und Schneeregen...da lieber zuhause vorm Kamin auf dem Sofa mit Kaffee und Stollen geblieben.

Das Wetter endlich sehenswert und einladend zum Radfahren. Wie im Vorjahr wurden von Blechi die 50 Kilometer in Kamenz unter's Bike genommen.

Die erste von vier Runden verlief unspektakulär. Blechi hatte anscheinend heut nicht die besten Beine...den 500 Meter langen Zielberg zum Markt in Kamenz ging es mehr schlecht als recht hinauf. Noch damit beschäftigt, das aufgegangene Loch nach der ersten Zieldurchquerung zu schließen, gab es auf den folgenden Kilometern die ersten Atacken im Feld. Zwei Fahrer entfernten sich da vorn. Blechi war froh, endlich wieder Anschluss gefunden zu haben, als er sich anscheinend noch im Winterschlaf befindend bemerkte, dass sich das Feld geteilt hatte und noch eine Lücke aufgegangen war. 

Am folgenden Anstieg wurde die Lücke dann noch größer und das Rennen war somit gelaufen. Zusammen mit vier anderen Losern, die ebenfalls den Anschluss verloren hatten, ging's auf den nächsten Kilometern weiter. Nach vorn war nichts mehr zu machen und hinten auch niemand zu sehen. So hatte es dann den langweiligen Anschein einer Trainingsfahrt bis zum Schluss. Aber nur denkste, denn durch das Getingel passierte es dann, daß das Hauptfeld von hinten auf Blechis Gruppe auffuhr.

So kam es dann, dass am Schlussanstieg noch einmal der Kampf um die Goldene Ananas aus einer größeren Gruppe heraus begann. Da es eh nichts mehr zu verlieren war, hetzte Blechi mit aller Kraft den Zielanstieg nach oben. An zweiter Position liegend, machte der Motor bis 50 Meter vorm Ziel mit, ehe er platzte -  und die Beine waren explodiert...! So verlor der Blechi noch einen Platz und kam als 7. Über die Ziellinie.

Sah im vergangenen Jahr alles besser aus, jedoch machte der heutige kurze Tiefschlaf in der zweiten Runde alles zunichte. Wenigstens etwas Rennhärte aufgeschnappt und hoffen, dass die allgemeine Verfassung etwas besser wird. Der anschließende Kaffe und Kuchen im Sonnenschein waren dann wenigsten etwas Versöhnung für das abgehakten ersten Rennkilometer...




18.10.2015

Rügen Challenge

...nass, kalt...Schiff ahoi - die letzten Rennkilometer auf Rügen

Der Himmel hatte am letzten Event-Tag des Jahres alle Schleusen geöffnet und 9 Grad waren recht einladend für die abschließenden Rennkilometer des Jahres. So wurde aus dem Warmfahren ein Warmsitzen und Warmhalten im Auto.



Eigentlich freut sich der Blechi immer auf Rügen, aber an diesem Tag konnte einem alles 
vergehen, da wollte selbst Apache nicht nach draussen pieseln...

So wurde bei den wetterlichen Voraussetzungen der geplante Langstreckeneinsatz nur die Kurzstrecke daraus. Ein paar Minuten vor Beginn zum Start gerollt und los ging der vermeintliche Kampf gegen Wasser und Kälte. Von Anfang an blieb der Blechi weit vorn dabei, merkte aber wieder mal nicht, dass sich irgendwann mal vier Mann vom Feld absetzten. das Rennen blieb ohne große Höhepunkte und mit der Zeit gewöhnte man sich auch an die Kälte. Die Befürchtungen vorher waren schlimmer als es dann wirklich war.


Am Ortseingang Sellin war Blechi noch ganz vorn dabei, musste sich aber auf der leicht ansteigenden gepflasterten Wilhelmstrasse auf den letzten Metern wieder einigen anderen Radchaoten geschlagen geben.

Völlig durchnässt und dreckig wie 'ne Sau ging so die Saison 2015 zu Ende. Platz 21 in der Gesamtwertung und in der Altersklasse der 5. Rang stellten ein versöhnliches Ergebnis dar.

Nun konnte auch endlich der lang ersehnte Rügen-Urlaub beginnen und die vielen Fischbrötchen und Streuselkuchen bei Karls brauchten nicht länger auf den neuen Besitzer warten.

Mit nur 600 Kilometern in 2015 fuhr Blechi so wenig Rennkilometer wie noch nie. Mit drei Siegen in der Altersklasse und insgesamt fünf Podestplätzen bei nur 16 Renneinsätzen war es jedoch das erfolgreichste Jahr überhaupt in seiner späten Karriere im Radsport.
Es war nicht immer einfach in 2015 bei soviel privatem Sch... noch die Motivation für das Betreiben eines intensiven Hobby's aufzubringen. Aber unterkriegen lassen wir uns noch lange nicht, auch wenn andere der Meinung sind, für Ihr Tun und Handeln keine Verantwortung übernehmen zu müssen und Dummheit die Dreistigkeit noch übertrifft...auch das geht mal vorbei und es bleibt nur zu hoffen, dass 2016 für Blechi nur besser werden kann...

19.09.2015

20. Drei-Talsperren-Marathon

n' Blechi garnicht sein Tag


Crosser raus zum Stelldichein in 30km-Eierstock-Waldcruisen. Der mistige steile erste Anstieg wird wohl nie Blechis Freund werden... Zack und schon enteilten die ersten. Blechi fand nach dem Anstieg Anschluss an eine Zehnergruppe, bei der er an jedem der folgenden Anstiege immer die Aufgabe hatte, die rote Laterne zu übernehmen. 

War irgendwie heut  nicht der Tag von Maglia Rosa... Jedes Bergauf ging schwerer, irgendwie Blei in den Beinen gehabt. So wurde das Ziel herbeigesehnt, dass die Schinderei endlich ein Ende hat. 

Irgendwie dann überraschend doch schneller gewesen als im Vorjahr, jedoch waren Gesamtrang 35/6. AK Ausdruck eines nicht vollkommenen Tages...zumindest besser als die große Sch..., die hier an gleicher Stelle vor einem Jahr begann und immer noch wie ein Klotz am Bein hängt...


13.09.2015

5. Sparkassen HeideRadCup

Verloren und doch noch gewonnen

Nach 140 km in 2012, 110 km in 2013 und 70 km im vergangenen Jahr heuer die 40 km-Strecke beim Heideradcup. Somit hat der Blechi nun alles durch, was das Event an Streckenlängen zu bieten hat. Da in diesem Jahr die Kurzstrecke eh favorisiert ist und es dem Blechi gesundheitlich in den letzten Tagen nicht rosig ging, eben kurz und knackig. Der letzte Radwettkampf war auch schon geschlagene vier Wochen her, dementsprechend "heiß" war man wieder mal Radrennen zu fahren.

Die mittägliche Startzeit ließ einen sogar halbwegs ausgeschlafenen Blechi am Start mit 100 weiteren Männlich- und Weiblichkeiten stehen. Ein paar bekannte Gesichter am Start machten die Favoriten für den Ausgang des Rennens aus. Gemächlich wurde auf den ersten 15 Kilometern durch die Heide gecruist, ehe es mal scharf ging. Schnell verkleinerte sich das Feld auf ca. 30 Fahrer. irgendwie hat das Höhenprofil, wenn man von dem sprechen kann, anders ausgesehn. Irgendwann sollte mal ein 'Anstieg' kommen, der aber nicht kam. Im Gegenteil, es ging kilometerlang bergein, aber nicht wieder hinauf, unlogisch aber war so. So blieb es bei den 30 Fahrern an der Spitze bis kurz vorm Schluss.

Bei Kilometer 33 wollten sich dann der Vorjahressieger und ein bekannter Sprinter aus dem Staub machen. Blechi fuhr die Lücke zu, dachte aber schon, dass es das jetzt gewesen ist, weil imense Körner drauf gegangen waren und schwere sprintuntaugliche Beine aus dem Bauch hingen. Aber Beine wurden wieder gut, weil die 40 km-Strecke viel länger als 40 km war. Blechis Nebenmann fragte nach 41 km wieviel Kilometer auf dem Tacho ständen. Blechi entgegnete nur, dass er lt. diesem schon längst im Ziel ist. Nach 45 km kam endlich Land in Sicht und das Ziel war nicht mehr weit. Es kam wie vorhergesehen zum Sprint. Dem Blechi hatten sie noch ein Ei gelegt, weil er bis dato dachte, das Ziel aus der anderen Richtung anzufahren...Pustekuchen, es ging die Behelfsstraße mit  eingebauten Richtungswechseln gen Ziel.

Blechi an 5. Position liegend, orientierte sich vorerst mal am Vorjahresgewinner, denn der musste es ja wissen. Im Nachhinein leider wieder die falsche Wahl, der wurde am heutigen Tag nur Neunter.Vorn mit dabei war unter anderem auch der dicke Pops aus Dresden und ein Fahrer vom Strassen-Mitte-Team.

So knallte die Spitze der Behelfsstraße entlang, in der Blechi die letzte Kurve nicht mehr in Erinnerung hatte und mit Full-Speed beinahe im Kiesbett gelandet wäre. Irgendwie mit Bremsen und viel Dusel wurde gerade noch der Asphalt getroffen. Leider kostete die Aktion eventuell das Podest, weil die ersten Drei nach der Kurve ein paar Meter zuviel Vorsprung hatte. Mit der allergrößten Anstrengung kam Blechi noch an das Hinterrad des Dritten, wurde aber noch auf der Ziellinie vom Hintermann um einige Millimeter geschlagen.

Demnach Gesamtrang 5. Da lt. Ausschreibung beim 40km-Rennen nur die drei Erstplazierten prämiert werden, hatte der Blechi somit verloren. Silke musste etwas trösten, weil der Blechi ja verloren hatte. Beim Betrachten der Ergebnisse dann doch noch ein Lächeln, da der Blechi 1. in der Altersklasse geworden war - der dritte AK-Sieg in einem Jahr voller privater Sch..., bei der Radsport nur lala und nicht ernsthaft betrieben wurde.
Die AK-Sieger wurden dann doch noch entgegen der Ausschreibung geehrt...Aber das war nun auch egal, weil der Blechi da schon irgendwo im Muldental bei Mc Donalds saß und ein lecker Eis löffelte...

Und nächstes Jahr sollten die Straßenbauarbeiten vor den Toren Torgaus abgeschlossen sein und es gibt dann dort eine ewig lange Zielgerade und keine Harakiri-Kurven mehr...

Ergebnisse

22.08.2015

24. Stauseetriathlon Schönheide

...und nach Rejen kommt auch wieder Sonnenschejn...

Plantschen, Radln, Waldspaziergang...Zeit für den alljährlichen Stauseetriathlon in Schiehaad...wie schnell doch ein Jahr rum ist und man merkt, dass man sich wieder mal optimal nicht vorbereitet hat. Egal, am Triathlon wird eh nur zum Fun aus vergangenen Zeiten rührend teilgenommen. Die Sprintdistanz ist mit 200m Schwimmen, 8km Rad und 2 km Lauf gerade noch erträglich für bleiern schwimmende und behäbig laufende Enten.

Da der Hund letzte Woche in Struppen nicht das erhoffte Glück gebracht hatte, wurde erstmalig Mutti zu einem Wettkampf aktiviert.
Blechi fährt nun schon seit 7 Jahren Rad, aber gesehn hat sie ihn dabei noch nie...

Die Konkurrenz hielt sich mit drei weiteren Mitstreitern auch in Grenzen und so konnte eigentlich nicht viel schiefgehn. 
Der Vorjahressieger hatte sich endlich mal für die Langstrecke gemeldet und so konnte Blechi auch in diesem Jahr von ihm nicht geknechtet werden.

Beim Schwimmen ein Novum bei der sechten Teilnahme: Man weiss nicht wie er's gemacht hat, aber Blechi graulte erstmals 200 Meter durch. Das sah zwar nicht ästhetisch aus, aber immerhin und oho..! Vielleicht lag's am Wespenstich in den Nacken kurz vor Badebeginn. Keiner weiss was die Wespe gespritzt hatte, aber es schien behilflich zu sein. Nichts desto trotz verlor der Blechi wieder 'ne anderthalbe Minute auf drei Mitstreiter wie jedes Jahr.


Nach dem Radfahren hatte er dann aber nur noch einen halbwüchsigen Balg vor sich, die anderen zwei wurden am langen Anstieg im Wald "geschlachtet". Mutti auf dem grünen Spielfeld stehend, konnte einem so richtig mit der Frage des Warums der Schinderei aufbauen. Blechi war mit der Antwort überfordert - die Luft war gerade bisschen knapp... Der kleine Querolant vor Blechi hatte ungefähr 40 Meter Vorsprung, mal mehr mal weniger. So richtige Lust nach dem Laufen sich übergeben zu müssen hatte Blechi auch nicht und so kam der Halbwuchs kurz vor Blechi ins Ziel. Auch nicht so schlimm, da er ja sowieso in der AK bis 15 startete. Die Wespe hatte auch was für's Laufen mit injiziert, denn die alljährliche Ausruhphase am letzten Anstieg war heuer auch nicht von Nöten...

Die Wespe hatte auch was für's Laufen mit injiziert, denn die alljährliche Ausruhphase am letzten Anstieg war heuer auch nicht von Nöten...

So kam der Blechi nach 2011 und 2012 zu seinem dritten Sieg in Schönheide. Zum einen war er nur einmal schneller als wie in diesem Jahr und zum anderen hatte er noch nie soviel Vorsprung vorm Zweiten. Man hätte glatt noch zwei Kippen an der Wendeschleife geschafft und es hätte vielleicht auch noch gereicht...Scherz beiseite, bei einem der wichtisten Triathlons im Westerzgebirge, vor allem dem wichtigsten in Schiehaad wurde zum dritten Mal der heilige Gral nach Oberpfannenstiel geholt...Prost...!

16.08.2015

11. Struppener Dreieck

112 - Wenn man die Notrufnummer verpasst bekommt

Sprichwörtlich kommt nach Sonne der Regen. Sunshinefeeling in der Vorwoche in Dresden und gefühlter Regen eine Woche später in der Sächsischen Schweiz. Nach dem 2. Platz vor drei Jahren an gleicher Stelle hardert der Blechi erneut mit seinem Schicksal wie im Vorjahr in Struppen. Sollte es doch vormittags hier regnen, aber das tat es nicht...dunkle Wolken, aber kein Regen. Auch der Start noch trocken. 12 anderen Senioren 2 galt es den Kampf im Bergrennen auf dem 5km-Kurs anzusagen.

Blechi erhielt die Startnummer 112, wohl kein gute Omen die Notrufnummer am Rücken kleben zu haben, schlauer ist man meist hinterher...
Schnell bildete sich zu Beginn des Rennen eine Spitzengruppe mit 10 Fahrern, 6 darunter aus der Ü40-Klasse. Blechi gab sich Mühe dabeizubleiben. Nach zweieinhalb Runden verlief auch noch alles bestens.


Mitte der zweiten Runde setzte am vorletzten Anstieg plötzlich der Regen ein. Also Tempo in der Abfahrt rausgenommen und langsam um die erste Kurve. An dritter Stelle liegend machte es plötzlich Plautz und das Maglia Rosa tschinnerte über den Asphalt.

Langsamer ging fast nicht und trotzdem hatte es das Hinterrad weggezogen. Schnell wieder aufgestanden und weiter ging's... Nächste Kurve wieder Plautz...dasselbe Spiel nochmal. Jetzt schon etwas schmerzhafter hier und da. So, wieder erhoben, Asphaltflechten und Rad betrachtet...Bein sah nicht mehr so schön aus wie 5 Minuten vorher, beim Rad nur Kette runtergesprungen und verklemmt. Bisschen gebastelt und dank Adrenalin kann man auch da noch weiterfahren. Zweimal gestürzt, Bein, Arm und Arsch brannte, aber alles noch erträglich.

Sehr lange Zeit nicht gestürzt, aber das Gefühl gleich wiedererkannt... Den Angehörigen im Ziel wieder mal einen Schrecken verpasst und das Rennen war nun gelaufen, da Blechi durch das Vermessen der Dorfstrasse in Struppen fast 'ne Minute verloren hatte.

Es goss nun in Strömen und Blechi fuhr nun sein Einzelzeitfahren wie auf rohen Eiern um die Kurven, alles andere, nur nicht mehr stürzen. Für gestürzte Fahrer gab's am Zielberg immer Sonderapplaus, aber das machte die Sache auch nicht wirklich besser.

Ein paar Fahrer konnten noch eingeholt werden, den letzten Zentimeter vor der Ziellinie in einem atemberaubenden Goldene Ananas-Zweikampf mit Jens-Peter von der Fahrradkette.
So blieb vorerst nur Platz 6 und ein gewonnener Radhelm in der anschliessenden Tombola.

Blechi war nicht der einzige, dem in den beiden Kurven die Strasse entgegenkam. Mehrere Fahrer ereilte das gleiche Schicksal. Anscheinend hatte sich an den besagten Stellen ein feiner Ölfilm verteilt, bei dem man fast chancenlos war.

Neben den Kollateralschäden an Haut, Kleidung und Rad machte sich zu allem Überfluss daheim dann das vor drei Jahren gebrochene Handgelenk langsam aber sicher schmerzhaft bemerkbar. Dies gipfelte dann in grösseren Schmerzen und letztendlich mit einem Rendezvous beim Orthopäden bis hin zum MRT. Glück im Unglück, war nichts gebrochen nur kräftig verstaucht und einige Tage unbrauchbar.

Sehr lohnenswerter Sonntagsausflug - das Glück hält sich schon länhgere Zeit sehr bedeckt in der Sächsischen Schweiz...

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